Sieben Erwachensfaktoren

- die Ausrüstung, um Unwissenheit zu überwinden -

 

Sieben Erwachensfaktoren Christina Garbe Cetovimutti theravada New Brochure
 
 
 
 
 
Christina Garbe
Broschüre, ca. 52 Seiten

 

Sieben Qualitäten des Geistes hat der Buddha als Erwachensfaktoren gelehrt:

  • Achtsamkeit (sati),
  • Untersuchen der Dinge (dhammavicaya),
  • Energie, Bemühen (viriya),
  • Freude (pīti) ,
  • Stille (passaddhi),
  • Sammlung (samādhi) und
  • Gleichmut bzw. Gelassenheit (upekkhā).

Der Buddha hat verschiedene Zusammenstellungen von Faktoren gelehrt, die wichtig sind zu bestimmten Zeiten zu entwickeln, um das Erwachen zu erreichen. Sie sind Bündel von Faktoren, die eine bestimmte Funktion haben auf dem Weg. So kommen manche Faktoren in mehreren Zusammenstellungen vor.

Das Erwachen von der Unwissenheit (avijjā) ist das eigentliche Ziel der gesamten Buddha-Lehre.
Unwissenheit ist die Ursache für Leiden und Schwierigkeiten. Sie führt immer wieder zu unheilsamen Handlungen und unheilsamem Denken. Sie versucht dukkha, Schwierigkeiten, Unbefriedigendes, zu verschleiern. Dadurch führt sie oft zu unangemessenen Reaktionen auf das Ergebnis früherer unheilsamer Handlungen. Die Ergebnisse von früheren unheilsamen Handlungen begegnen uns in Form von schwierigen Situationen als kammische Resultate. Unangemessene Reaktionen darauf als erneute unheilsame Handlungen rufen oft eine Kette von neuen Schwierigkeiten hervor. Die Unwissenheit ist wie ein Traum oder Phantasiezustand. Sie verbirgt die wahre Natur der Erscheinungen.
Die sieben Erwachensfaktoren (bojjhaṅga) sind eine von den Gruppen von Faktoren, die der Buddha zum Erreichen des Ziels seiner Lehre gelehrt hat. Sie bilden die wesentliche Ausrüstung, um das Erwachen, das Überwinden der Unwissenheit, zu erlangen. Das Überwinden der Unwissenheit bringt Befreiung vom Leiden mit sich.

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